Die Geschichte der Initiative

Am 01.Februar 2002 fand in Nordhorn ein erster Informationsabend über die Montessori-Pädagogik statt. Lehrerinnen mit Montessori-Diplom luden zu einem Vortrag über das Leben und die Pädagogik Maria Montessoris ein und zeigten anhand vieler Montessori-Materialien das praktische Arbeiten in der Freiarbeit.

 

Im März 2002 wurde bei einem erneuten Treffen aller an der Montessori-Pädagogik interessierten Bürger unter dem Motto "Lasst uns eine Schule gründen!" die Montessori-Initiative Nordhorn e.V. ins Leben gerufen.

 

Im April folgten sodann die Eintragung ins Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

 

Am 04.Juni 2002 lud die Montessori-Initiative zu einem Vortrag ins Kloster Frenswegen ein. Herr Fischer von der Universität Münster referierte über die Montessori-Pädagogik und die Umsetzung im Grundschulbereich. Im Anschluss an diesen Vortrag formulierte die Montessori-Initiative den Antrag an die Stadt Nordhorn auf Einrichtung eines Montessori-Grundschulzweiges als Angebotsschule in Nordhorn.

 

Bereits ein halbes Jahr später gab der Schulausschuss im Dezember 2002 ein einstimmiges Votum für die Einrichtung des Montessori-Zweiges an der Pestalozzischule ab. Auch der Rat der Stadt Nordhorn gab entsprechend grünes Licht.

 

Im August 2003 begann der Montessori-Zweig seine Arbeit an der Pestalozzischule unter Schulleiter Josef Hoymann mit einer ersten Klasse - in unmittelbarer Nähe zum Kindergarten St. Josef, der eine Montessori-Gruppe anbietet.

 

Aufgrund der guten Nachfrage entstanden räumliche Engpässe an der Pestalozzischule. Die Frage, ob der Montessori-Zweig weiterhin an der Pestalozzischule verbleibt, wurde Anfang 2007 von Politik und Verwaltung vorerst bejaht.

 

In diesem Jahr wurde der Gründungsvorstand der Montessori-Initiative durch neue Vorstandsmitglieder abgelöst.

 

In den folgenden Jahren steht immer wieder die Frage nach dem räumlichen Verbleib des Montessori-Zweiges bei Politik und Verwaltung und auch bei der Initiative auf der Tagesordnung. Die Planungsunsicherheit führte an der Pestalozzischule insgesamt zu Unsicherheit und Unruhe.

 

Anfang 2010 entschieden Politik und Verwaltung, dass der Montessori-Zweig ab dem Schuljahr 2010/2011 der Grundschule Klausheide unter der Schulleitung von Doris Domnick angeschlossen wird. Die Grundschule Klausheide als Stadtteilschule hat ebenso seit vielen Jahren auch nach der Montessori-Pädagogik gearbeitet.

 

Der Montessori-Zweig zog entsprechend zum neuen Schuljahr in die Räumlichkeiten am Gildkamp und ist seitdem Nebenstelle der Grundschule Klausheide. Der Standort Gildkamp ist Angebotsschule für Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet Nordhorns, mit Ausnahme des Stadtteils Klausheide, wo die Hauptstelle der Schule liegt.

 

Seit 2011 heißt die Schule mit seiner Haupt- und Nebenstelle offiziell Maria-Montessori-Grundschule Nordhorn.

 

Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat von der Initiative ein Neudenken ihrer Ziele und Aufgaben gefordert. Dieser Prozess ist nach wie vor im Gange. Die Initiative steht der Schule nach wie vor mit Rat, Tat und finanzieller Unterstützung zur Seite.